Humor

 

Stilblüten: Kindermund tut Wahrheit kund
 

Ireen entdeckt eine Spinne. Die Mama sagt zu ihr, sie möge ein Taschentuch holen. Darauf die entsetzte Frage von Ireen (3 Jahre): "Haben Spinnen den Schnupfen?"

Mama im Bikini. Cassidy (5 Jahre): "Mama, gehst Du heute mit Brust schwimmen?"

Feststellung der kleinen Jutta (4 Jahre) beim Pfifferling-Essen: "Gell Papa, alle Schwammerl, die nach Pilze schmecken sind Pfifferlinge?"

Mama sagt zu Ann-Katharina ( 4 Jahre), sie könne die Unordnung in ihrem Zimmer nicht mehr sehen. Darauf hin Anna-Katharina: "Dann mach am besten die Tür zu!"

Ria und ihre Mama unterhalten sich über den Bauchnabel. Die Mama erklärt Ria (3 Jahre), dass sie darüber Essen und Trinken bekommen hat, als sie noch in Mama`s Bauch war. Ria: "Mama?" (laaange Pause) "Hast du mich gegessen?"

Gregor (2 Jahre) spielt in der Badewanne mit jeder Menge Schlümpfe und setzt einen nach dem anderen auf dem Badewannenrand. Gregor: " Guck Papa, ganz viele Schlüpfer"

 Bernhard, Ulrike`s 23jähriger Onkel, ist mit seiner Freundin zu Besuch. Die zwei geben sich einen Kuss. Ulrike (3Jahre): "Mama, die haben jetzt Knutschflecken im Mund.

Papa kommt mit Anzug und Krawatte(!) von der Arbeit nach Hause. Kristof (2 Jahre): "Papa, Lätzchen aus!!"
 

Als der liebe Gott die Erzieherin schuf

 

Als der liebe Gott die Erzieherin schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden.

Da erschien der Engel und sagte:" Herr, ihr bastelt aber lange an dieser Figur!"
Der liebe Gott sprach: "Hast du die speziellen Wünsche auf der Liste gesehen?.. Sie soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein; sie soll 160 bewegliche Teile haben; sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Schoß, auf dem 10 Kinder Platz haben, und trotzdem soll sie auf einem Kinderstuhl Platz haben, Sie soll einen Rücken haben auf dem sich alles abladen lässt; und sie soll in einer überwiegend gebückten Haltung leben können. Ihr Zuspruch soll alles heilen, von der Beule bis zum Seelenschmerz; sie soll 6 Paar Hände haben."

Da schüttelte der Engel den Kopf sagte: "6 Paar Hände, das wird kaum gehen!"
"Die Hände machen mir kein Kopfzerbrechen," sagte der liebe Gott, "aber die drei Paar Augen, die ein Erzieherin haben muss."
"Gehören sie zum Standartmodell?" fragte der Engel
Der liebe Gott nickte: "Ein Paar, das durch geschlossene Türen blickt, während sie fragt: Was macht ihr denn da drüben! - obwohl sie es längst weiß. Ein weiteres Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht, was sie nicht sehen soll, aber wissen muss. Und natürlich noch die zwei Augen hier vorn, aus denen sie ein Kind ansehen kann, das sich unmöglich benimmt, und die trotzdem sagen: Ich verstehe dich und hab dich sehr lieb - ohne das sie ein Wort spricht."
"O Herr", sagte der Engel, und zupfte leise am Ärmel, "Geht schlafen und macht morgen weiter."
"Ich kann nicht", sagte der liebe Gott, "denn ich bin nahe daran etwas zu schaffen, das mir einigermaßen ähnelt. Ich habe bereits geschafft, dass sie sich selbst heilt, wenn sie krank ist; dass sie 30 Kinder mit einem winzigen Geburtstagskuchen zufrieden stellt; dass sei einen Sechsjährigen dazu bringen kann, sich vor dem Essen die Finger zu waschen; und einen Dreijährigen davon überzeugt, dass Knete nicht essbar ist und übermitteln kann, dass Füße überwiegend zum Laufen und nicht zum Treten von mir gedacht waren."
Der Engel ging langsam um das Modell der Erzieherin herum. "Zu weich", seufzt er.
"Aber Zäh", sagte der liebe Gott energisch. "Du glaubst gar nicht, was diese Erzieherin alles leisten kann und aushalten kann!"
"Kann sie denken?"
"Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und Kompromisse schließen", sagt der liebe Gott, "und vergessen."
Schließlich beugt der Engel sich vor und fuhr mit einem Finger über die Wange des Modells.
"Da ist ein Leck", sagte er, "ich hab euch ja gesagt, ihr versucht zuviel in das Modell hineinzupacken."
"Das ist kein Leck", sagte der liebe Gott, "das ist eine Träne."
"Wofür ist sie?"
"Die fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz, und Verlassenheit."
"Ihr seid ein Genie!" sagte der Engel.
Da blickte der liebe Gott versonnen: "Die Träne", sagte er, "ist das Überlaufventil"